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Stiftung Jugend und
Bildung
gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz





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Aktuelle Meldungen

Nachhaltige Lieferkette? Herausforderungen für das Supply Chain Management

Kostenloses Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

Kostenfreies Arbeitsblatt zum Download
Das Thema Nachhaltigkeit hat auf breiter Front Einzug in die Auswahl von und Zusammenarbeit mit Lieferanten gehalten. Grund dafür ist auch die wachsende Erkenntnis, dass die mit der Wertschöpfung verbundenen ökologischen und sozialen Herausforderungen nicht von einem Unternehmen alleine, sondern nur durch Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette gelöst werden können. weiter

Qualitätsoffensive oder Greenwashing? Lidl gibt sich ein neues Image

Kostenloses Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

Kostenloses Arbeitsblatt zum Download
„Was fällt Ihnen zu Lidl ein?“ – „Ist billig und überwacht seine Mitarbeiter.“ Mit diesem fragwürdigen Image bringen einer Umfrage zufolge viele Verbraucher den Discounter Lidl in Verbindung. Kunden sind heute jedoch nicht nur an billigen Produkten, sondern zum Beispiel auch an der Qualität und an der Herkunft der Produkte interessiert. Der Discounter hat reagiert und Anfang 2015 eine Werbekampagne gestartet, welche ganz auf Qualität ausgerichtet ist. Mit der Hochglanz-Kampagne will Lidl seinen Schwerpunkt verschieben und neben niedrigen Preisen auch mit Hochwertigkeit punkten.

Der Qualitätsbegriff umfasst dabei eine Reihe von Kriterien, von der Frische der Produkte bis zu verantwortungsbewusstem und nachhaltigem Handeln in der Wertschöpfungskette. Vor allem Bauern sind durch das Vorgehen von Lidl verärgert, da der Discounter den jahrelangen Einsatz des Berufsstandes für angemessene Preise und eine damit verbundene Wertschätzung von Lebensmitteln unterlaufe. Auch das Metzger- und Bäckerhandwerk sieht sich attackiert und kritisiert die Lidlsche Interpretation des Qualitätsbegriffs. Unter anderem wird dem Unternehmen vorgeworfen, sogenanntes Greenwashing zu betreiben. Zu Recht?

Mithilfe des neuen Arbeitsblatts im Projekt „MitVerantwortung“ für die Sekundarstufe II setzten sich die Schülerinnen und Schüler kritisch mit dem Qualitätsbegriff und dessen Definition vor dem Hintergrund sozialer und ökologischer Standards auseinander. Am Bespiel des Discounters Lidl werden die Jugendlichen für Strategien und Wirkungen von Werbekampagnen sensibilisiert, und analysieren unter Berücksichtigung von Einkaufskriterien der Verbraucher unterschiedliche Qualitätsbegriffe. Anhand der Kampagne, Lidls Argumentation und den Reaktionen der Öffentlichkeit untersuchen und diskutieren die Jugendlichen, inwiefern der Greenwashing-Vorwurf gerechtfertigt oder haltlos ist.

Download kostenloses Arbeitsblatt

Das Medienpaket „MitVerantwortung – sozial und ökologisch handeln“
Das Medienpaket „MitVerantwortung“ der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

Stiftung Jugend und Bildung - Mai 2015

Die Katastrophe von Rana Plaza - Reaktionen der Verbraucher, Unternehmen, Politik

Arbeitsblatt zu Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Textilbranche

Die schrecklichen Bilder sind vielen noch vor Augen: 2013 stürzte eine große Textilfabrik in Bangladesch ein. Über 1000 Menschen wurden getötet, über 2000 verletzt. Der Einsturz der Fabrik Rana Plaza riss Verbraucher auf der ganzen Welt zumindest kurzzeitig aus ihrer Lethargie. Dass die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu großen Teilen katastrophal sind, ist nicht erst seit diesem Unglück bekannt. Dennoch verdrängen Unternehmen, Konsumenten und Politik diesen Umstand nachhaltig.

Eine Mitschuld an der Situation tragen auch die am Standort produzierenden Hersteller, die unter anderem auch den deutschen Markt dominieren. Der Einsturz der Fabrik verhalf den Betroffenen vorübergehend zu öffentlichem Bewusstsein. NGOs und Gewerkschaften versuchen seither, Textilbündnisse, Entschädigungen für Verletzte und Angehörige in Form von Fonds sowie bessere Arbeits- und Sicherheitsbedingungen für die Näherinnen und Näher in den Fabriken zu erreichen. Auch einheitliche ökologische und soziale Standards sollten durchgesetzt werden. Welche Maßnahmen sind bisher umgesetzt worden?

 

Das neue Arbeitsblatt im Projekt MitVerantwortung für die Sekundarstufe II bietet Quellen- und Textmaterial rund um das Unglück von Rana Plaza und beleuchtet die Reaktionen und Maßnahmen der Textilbranche und der Politik. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit Strategien und Zielen der einzelnen Verbesserungsmaßnahmen auseinander, recherchieren Resultate und hinterfragen, warum manche Hilfsmaßnahmen ins Stocken geraten. Anhand eines weiterführenden Artikels skizzieren die Jugendlichen eigenständig Lösungsansätze für eine sozial und ökologisch verträglichere Produktion und reflektieren und diskutieren ihr persönliches Konsumverhalten.


Hier können Sie das aktuelle Arbeitsblatt herunterladen.


Das Medienpaket MitVerantwortung sozial und ökologisch handeln
Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.


Stiftung Jugend und Bildung - Januar 2015

"Kauf mit Köpfchen" - Neues Magazin für Jugendliche!

Neues Schülermagazin 2015


Kauf mit Köpfchen!
...denn alle tragen MitVerantwortung
!


Kaufen, kaufen, kaufen. Morgens, mittags, abends - oder einfach jederzeit, im Internet! Welche Rolle spielt die Werbung in unserem Alltag? Brauche ich jedes Jahr ein neues Handy? Wie steht es mit Recycling? Und woher kommt meine neue Jeans wirklich? Und reicht auch teilen statt besitzen? Es sind fast alltägliche Fragen, die zwar jeder kennt, aber nur die wenigsten von uns wirklich beantworten können. Themen des verantwortungsvollen Konsums auf Seiten der Verbraucher und des freiwilligen CSR-Engagements von Unternehmen auf der anderen Seite sind in der heutigen Konsumgesellschaft aktuell wie nie.

Sicher ist: Auch wenn der Konsum gut für Handel und Wirtschaft ist, dürfen wir die Umwelt und auch soziale Probleme bei der globalisierten Produktion nicht außen vor lassen. Junge Verbraucher als Hauptzielgruppe und als Kunden von heute und morgen sollten sich da besonders informieren.

Von Jugendlichen für Jugendliche
Das neue Schülermagazin "Kauf mit Köpfchen!" zu Themen rund um den verantwortungsvollen Konsum wurde zum großen Teilen von jugendlichen Schreibern getextet und bietet Informationen und Hintergründe zum täglichen Konsum im Zeitalter der globalisierten Produktion. Insbesondere wird die Produktionsweise von Kleidung oder Smartphones näher unter die Lupe genommen. Ebenso lesen die Jugendlichen, wo sie sich als Verbraucher über Produkte informieren können und welche Institutionen, Medien und Verbände ihnen als Konsument in verschiedenen Fragen zur Seite stehen. Ein Kapitel zum bewussten Konsum thematisiert alternative Wege, wie die Konzepte Recycling und Tauschen/Sharing Economy. Durch eine moderne Gestaltung, ansprechend aber jugendgerecht formulierte Texte im Zusammenspiel mit Umfragen und grafisch aufbereiteten Zahlen und Fakten ist das Magazin direkt an Jugendliche adressiert eignet sich aber auch als Leseheft im Unterricht in den Fächern Politik, Ethik, Gesellschaftskunde und Wirtschaft.

"Kauf mit Köpfchen" als E-Book
"Kauf mit Köpfchen" als PDF-Download

Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

Stiftung Jugend und Bildung - Januar 2015

Schnelle Kleidung zu Minipreisen - Ist nachhaltiger Konsum überhaupt möglich?


Arbeitsblatt: "Fast Fashion" und nachhaltiger
Konsum


"Fast Fashion" heißt die Mode fast aller derzeit bekannten Bekleidungs-Ketten.Sie soll möglichst billig und modern sein und die Kunden mit meistens sechs bis acht verschiedenen Kollektionen pro Jahr zu mehr Konsum anregen. Aber was passiert, wenn die Kleiderschränke voll sind? Mode wird zum Wegwerf-Produkt. Mit nachhaltigem Konsum hat das dann nichts mehr zu tun, ganz zu schweigen davon, dass zu den günstigen Preisen nur schwerlich eine faire Produktionskette möglich ist.

Die Verbraucher erwarten aber gerade das immer häufiger von den Unternehmen und diese bemühen sich ihrerseits um ein soziales und ökologisches Auftreten. Es stellt sich allerdings die Frage, inwieweit Nachhaltigkeit im schnelllebigen Mode-Geschäft umsetzbar ist und was die Konsumenten dafür tun können.

Das vorliegende Material bietet Informationen zu Fast Fashion der verschiedenen Modehäuser, wie etwa H&M oder Primark sowie zu deren ethischen Prinzipien. Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand des Materials die Problemfelder der "schnellen Mode" und informieren sich eigenständig über die Verhaltens- und Nachhaltigkeitskonzepte verschiedener Bekleidungsunternehmen. Vor dem Hintergrund dieser Recherche beleuchten sie kritisch, was der Preis eines Kleidungsstückes über die Produktionsbedingungen aussagt. Darüber hinaus suchen sie Ansätze, wie unabhängige Kontrollen überwacht, standardisiert und somit transparenter gemacht werden könnten. In einer Partnerarbeit und mittels anschließender Diskussion sollen die Schülerinnen und Schüler dann konkret herausarbeiten, was bewusster Konsum für die Verbraucher bedeutet und welche Handlungsfelder er umfasst.

Download kostenloses Arbeitsblatt

Das Medienpaket MitVerantwortung sozial und ökologisch handeln
Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.


Stiftung Jugend und Bildung - Januar 2015

Fairer Konsum – Macht mit, schreibt mit!

Neues Magazin für Jugendliche


Junge Schreiber zum Thema "Konsumieren mit Köpfchen" gesucht!

Wir alle kaufen ein. Wir kaufen Produkte, die wir brauchen - aber auch Dinge, die uns Spaß machen. Oft verlocken die allgegenwärtige Werbung und Sonderangebote zum schnellen, spontanen Einkauf. Lebensmittel besorgen, Klamotten shoppen oder im Internet einkaufen spielen eine große Rolle in unserem Alltag.

Doch was wissen wir eigentlich wirklich von den angebotenen Produkten? Wo kommen sie her? Und vor allem: Wie wurden sie produziert? All das ist für Verbraucher nicht besonders einfach zu durchschauen.


Anlass genug also, dass sich ein neues Magazin für Jugendliche diesen spannenden Themen widmet. Das Besondere: Schreibbegeisterte Jugendliche können mitmachen und Texte und Beiträge für das neue Heft einschicken - mehr dazu unten.


In unserer auf Konsum ausgelegten, hoch technisierten Gesellschaft werden eher eine vergleichsweise geringe Anzahl an Produkten unter sozial fairen Arbeitsbedingungen und mit Rücksicht auf die Umwelt hergestellt. In den letzten Jahren hat sich aber einiges getan: Viele Menschen sind auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen wie etwa in Bangladesh, wo viele Mode-Unternehmen produzieren, aufmerksam geworden leider auch durch das schwere Unglück in einer dortigen Textilfabrik. Die Unternehmen nehmen ihre Verantwortung nun stärker wahr. Auch die Nachfrage nach fairen und nachhaltigen Produkten steigt, aber nicht nur deshalb. Unser Konsumverhalten ist vielmehr eine Frage grundsätzlicher Natur und nicht nur für die Lebensbedingungen von Menschen, sondern auch für die Zukunft unseres Planeten ein existentielles Thema. Denn viele Ressourcen der Erde, die wir beispielsweise auch zur Herstellung technischer Geräte benötigen, sind nicht unbegrenzt vorhanden. Um die Umwelt zu schonen und den Arbeiterinnen und Arbeitern in den Produktionsländern faire Löhne zu ermöglichen, ist ein Umdenken in unseren Köpfen notwendig: Auch als Verbraucher tragen wir mit unserem Kaufverhalten eine gewisse Verantwortung.


Du machst dir Gedanken über deine persönlichen Konsumgewohnheiten, hast eine Meinung zum Thema oder selbst Erfahrungen mit fair gehandelten Produkten gemacht? Und du schreibst gerne? Dann schicke deinen Text bzw. Beitrag (maximal 1.800 Zeichen!) an redaktion@jugend-und-bildung.de. Beiträge, die es ins Magazin schaffen, werden honoriert


Einen aktuellen Film zum Thema könnt Ihr bei YouTube anschauen!


Ihr habt das Thema schon einmal im Unterricht behandelt oder gemeinsam ein Projekt ins Leben gerufen? Stellt es uns vor!

Schreibt an redaktion@jugend-und-bildung.de. Ausgewählte Arbeiten oder Projekte werden vorgestellt oder im Magazin verlinkt.

Herausgeber des Magazins für Jugendliche ist die Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz.

Stiftung Jugend und Bildung - September 2014

Der "Ökologische Fußabdruck": Ist Nachhaltigkeit messbar?


Arbeitsblatt: Nachhaltigkeit und Ressourcen

Zum aktuellen Arbeitsblatt

Wohnen, Ernährung, Konsum, Mobilität: Täglich verbrauchen wir unbewusst natürliche Ressourcen der Erde. Aber woher wissen wir, wie viele Ressourcen wir (noch) zur Verfügung haben? Ist die Biokapazität möglicherweise gefährdet? Der Ökologische Fußabdruck wurde als Maßeinheit entwickelt, um den Verbrauch von Ressourcen einerseits und die ökologische Verfügbarkeit andererseits ins Verhältnis zueinander zu setzen. Mit dieser Systematik kann die Nachhaltigkeit eines einzelnen Produktes ebenso ausgedrückt werden wie das Verhalten eines Menschen oder eines ganzen Landes. Was kann jeder Einzelne tun, um einer möglichen Ressourcen-Knappheit entgegen zu wirken?


Das neue Arbeitsblatt "Der Ökologische Fußabdruck: Ist Nachhaltigkeit messbar?" untersucht in diesem Zusammenhang das Spannungsfeld zwischen dem Verbrauch natürlicher Ressourcen und der prognostizierten Kapazität der Erde. Um sich unserer ökonomischen, sozialen und ökologischen Verantwortung zu stellen, brauchen Verbraucher verlässliche Informationen, wie es weltweit um die Biokapazität steht und was wir zur Verbesserung des Planeten leisten können. Das vorliegende Material hält daher Informationen bezüglich des durchschnittlichen Kapazitätsverbrauchs sowie zur Nachhaltigkeit der natürlichen Ressourcen bereit.


Die Schülerinnen und Schüler analysieren Aspekte der Biokapazität und überlegen, wie sie als Verbraucher verantwortlich handeln können. Dabei werden sie für die Relevanz der natürlichen Ressourcen ein oft unnahbares Thema sensibilisiert und reflektieren ihr eigenes Konsumverhalten im Alltag. Ebenso setzen sie sich mit der Kritik an der Berechnungsweise der Werte für den Fußabdruck auseinander.

Für den Unterricht eignet sich in diesem Zusammenhang auch der von der BUNDjugend angebotene Test zur Erfassung des eigenen Ökologischen Fußabdrucks, anzusehen unter http://www.footprint-deutschland.de


Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz gefördert.


Stiftung Jugend und Bildung - September 2014

Nachhaltiger Konsum und Verbraucherverantwortung

Woran richten Verbraucher ihr Kaufverhalten aus?

Unterrichtsthema: Nachhaltiger Konsum

Arbeitsblatt: Die Verantwortung der Verbraucher


Verbraucher erwarten heute immer häufiger von

Arbeitsblatt Nachhaltiger Konsum
Unternehmen und Politik, dass sie Maßnahmen für Nachhaltigkeit ergreifen. Ohne nachweisbare CSR-Aktivitäten müssen Unternehmen heute auch Imageeinbußen befürchten. Durch die Wahlfreiheit beim Kauf tragen trägt auch der Konsument Verantwortung: Das Angebot an Produkten, durch deren Herstellung, Gebrauch oder Entsorgung die Umwelt weniger belastet wird, als es bei anderen der Fall ist, wächst stetig. 

Nehmen Verbraucher diese Verantwortung wahr? Richten sie selbst ihr Kaufverhalten an den Kriterien der gesellschaftlichen Verantwortung aus? Oder lassen sie eher den Geldbeutel darüber entscheiden, welche Waren in ihrem Einkaufskorb gelangen?

 

Das Arbeitsblatt Nachhaltiger Konsum Verbraucher und gesellschaftliche Verantwortung untersucht in diesem Zusammenhang das Spannungsfeld der nachhaltigen Kaufentscheidung. Um sich ihrer ökonomischen, sozialen und ökologischen Verantwortung zu stellen, brauchen Konsumenten zunächst auch verlässliche Produkt-Informationen. Doch wer liefert die? Und kann man zum Beispiel NGOs blind vertrauen? Die Schülerinnen und Schüler analysieren in diesem Zusammenhang Aspekte der Informationstransparenz und überlegen, wie man als Verbraucher verantwortlich handeln kann. In diesem Zusammenhang fokussieren sie den Bereich Konsum, reflektieren ihr persönliches Kaufverhalten und wägen Faktoren ab, die nachhaltiges Kaufen für manche Menschen erschweren. Für den Unterricht eignet sich in diesem Zusammenhang auch der neue MitVerantwortung-Film "Verantwortungsvoll kaufen?!", anzusehen hier:

Das neue MitVerantwortung-Video.


Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird ab Juli 2014 vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz gefördert.


Stiftung Jugend und Bildung - Juni 2014

Neuer YouTube-Videokanal "MitVerantwortung"

Videosammlung für Jugendliche und Lehrkräfte


Videos und Filme schauen, das ist schon längst keine reine Freizeitbeschäftigung mehr, der man ausschließlich zuhause auf dem Sofa nachgeht. Bewegte Bilder haben mittlerweile nicht nur einen festen Platz im Berufsalltag – auch in Schule und Ausbildung besitzt filmisches Material einen Mehrwert, für Lehrkräfte wie für die Schülerinnen und Schüler.

Einerseits ist es im digitalen Zeitalter wichtig, dass die Jugendlichen neben klassischen Wegen der Inhaltsvermittlung auch durch moderne Medien angesprochen werden, zu denen sie im Alltag eine hohe Affinität besitzen. Lehrkräfte sind andererseits gefordert, einen methodisch und medial zeitgemäßen Unterricht zu planen. Hier kann das Medium Film eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Unterrichtsmaterialien sein.


Für das Projekt „Mitverantwortung – sozial und ökologisch handeln“ entsteht auf dem bekannten Videoportal „YouTube“ gerade und in den nächsten Monaten ein neuer Video-Kanal mit thematisch relevanten, filmischen Angebote zu den Themen Verbraucherverantwortung und CSR. Die Video-Sammlung wird  sukzessive mit redaktionell ausgewählten, zu den projektinternen Videos passenden Filmen ergänzt, sodass ein dauerhafter Video-Pool entsteht.

 

Neuer Videoclip zum Thema „Verantwortungsvoller Konsum“

 

Sie kennen den neuen Erklär-Clip noch nicht? Der animierte Film zum Thema „Verantwortungsvoll einkaufen“ ist seit vier Wochen online und erfreut sich großer Aufmerksamkeit seitens der YouTube-Nutzer. Das animierte Stück ist der siebte Unterrichtsfilm im Projekt „MitVerantwortung – sozial und ökologisch handeln“ und gleichzeitig Teaser für den Video-Kanal „MitVerantwortung“. Das Video eröffnet Einblicke in die Themenfelder globalisierte Produktion und nachhaltiger Konsum und möchte Jugendliche und Erwachsene für die oft unbewussten Auswirkungen ihres Handelns als Verbraucher sensibilisieren. Der Videoclip eignet sich auch für eine Einbindung in den Unterricht in den Fächern Politik, Wirtschaft, Ethik und Gesellschaftskunde in der Sekundarstufe I und II.


Stiftung Jugend und Bildung - Mai 2014

Unternehmen und CSR

Welche Rolle spielt die Politik?

Unterrichtsthema: CSR und Politik

Arbeitsblatt: CSR und Unternehmen - Welche Rolle spielt die Politik?

 

Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen (CSR) stellt mittlerweile einen wesentlichen Grundpfeiler unserer sozialen Marktwirtschaft dar. Das Engagement – nicht nur für ökonomische, sondern auch für ökologische und soziale Belange – geht Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen an. Doch erst durch das Zusammenwirken von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik kann soziale Verantwortung gelingen. Ob auf Bundes- oder auf Landesebene: Die Politik spielt bei der Ausgestaltung unternehmerischer CSR-Aktivitäten ebenfalls eine wesentliche Rolle.

 

Das Arbeitsblatt „Unternehmen und CSR – Welche Rolle spielt die Politik?“ untersucht in diesem Zusammenhang die bisherigen CSR-Initiativen und –Rahmenbedingungen, mithilfe derer die Politik die Unternehmen, die Wirtschaft und auch die Gesellschaft für das Finden gemeinsamer Lösungen zur Bewältigung der großen ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen animieren möchte. Dabei analysieren die Schülerinnen und Schüler auch den neuen Beschluss der EU-Kommission, nach dessen Kredo die CSR-Bemühen von Unternehmen innerhalb der EU in Zukunft nicht mehf freiwillig, sondern verpflichtend dargelegt werden sollen. Freiwilligkeit oder gesetzliche Verpflichtung für CSR – diese beiden grundsätzlichen Positionen diskutieren die Lernenden im Plenum und wägen die Vor- und Nachteile ab.


Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  gefördert.


Stiftung Jugend und Bildung - April 2014

CSR-Kampagnen - Für das Wohl der Welt?

Was treibt Unternehmen zu freiwilligen Kampagnen an?

Unterrichtsthema: CSR-Kampagnen

Arbeitsblatt: Für das Wohl der Unternehmen oder für das Wohl der Welt?


Es gibt heute so gut wie kein Unternehmen, das sich nicht öffentlich zu sozialer und ökologischer Verantwortung bekennt und viel Geld in freiwillige Aktivitäten und Kampagnen über die eigene soziale Verantwortung investiert. Das liegt auch an den anspruchsvoller werdenden Konsumenten. Immer weniger Käufer sind bereit, für ein Pro­dukt zu bezahlen, von dem sie wissen, dass damit die Umwelt belastet und Arbeiter ausgebeutet werden.

Das Arbeitsblatt CSR-Kampagnen von Unternehmen Für das Wohl der Unternehmen oder für das Wohl der Welt? untersucht in diesem Zusammenhang eine bekannte CSR-Kampagne aus der jüngeren Vergangenheit: Am Beispiel des Schweizer Unternehmens MIGROS und seiner Kampagne Generation M analysieren die Schülerinnen und Schüler, welche Themen sich allgemein für CSR-Kampagnen eignen und welche Motive hinter solch freiwilligen Aktivitäten eines Unternehmens stecken. In einem weiteren Schritt befassen sich die Lernenden mit Kriterien der Transparenz und mit Möglichkeiten der Kontrolle solcher Kampagnen durch unabhängige Institutionen. Ebenso werden kritische Töne verschiedener Institutionen sowie Gegenkampagnen zur MIGROS-Kampagne thematisiert und die unterschiedlichen Standpunkte abgewogen.


Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  gefördert.


Stiftung Jugend & Bildung, Februar 2014

Nichtregierungsorganisationen (NGOs und NROs)

Wie arbeiten NGOs und was sind ihre Ziele?

Unterrichtsthema: Nichtregierungsorganisationen
Arbeitsblatt: NGOs und NROs - politische Korrektive auf Seiten der Verbraucher?


Bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel

wichtigen Fußballspielen wenn Millionen Menschen vor den TV-Geräten sitzen springen sie mit Fallschirm und Aktions-Banner aus der Luft, landen mitten im Stadion. Oder sie besetzen in spektakulären Protestaktionen Öl-Förderanlagen im russischen Polarmeer. Anderntags blockieren sie mit friedlichen Protesten Straßen und ganze Städte, oder rufen zu Massen-kundgebungen auf begleitet von den Medien und der Weltöffentlichkeit.

Die Rede ist von aktiven Gruppierungen, in den Medien oft Aktivisten genannt, die Nichtregierungsorganisationen (NGOs oder NROs) angehören. Bekannte NGOs sind etwa Greenpeace, Amnesty International oder WWF. Wiederum andere innerhalb der weltweit agierenden Organisationen leisten Entwicklungshilfe in armen Ländern oder wirken an internationalen Friedens- oder Umweltkonferenzen mit. Sie alle eint das Engagement für Gesellschaft und Umwelt, abseits wirtschaftlicher Interessen.


Das Arbeitsblatt "NGOs und NROs - politische Korrektive auf Seiten der Verbraucher?" stellt anhand informativer Quellen vielfältige Informationen zur Arbeit und zum Wirken von Nichtregierungsinstitutionen vor. Dabei wird das Phänomen NGOs bzw. NROs aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich einerseits mit den politischen und gesellschaftlichen Möglichkeiten der NGOs auseinander, wägen aber auch kritische Gesichtspunkte bezüglich des Agierens bekannter, weltweit operierender NGOs und deren Organisation ab. Darüber hinaus setzen sich die Lernenden mit konkreten Aktionen bzw. Protestbewegungen auseinander, und analysieren die grundsätzliche Haltung global agierender Unternehmen und Regierungen gegenüber NGOs.


Das Medienpaket MitVerantwortung
Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Inhaltlich und methodisch setzt es sich mit dem Thema der freiwilligen gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (CSR) auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Komplexe Nachhaltigkeit, freiwillige gesellschaftliche Verantwortung sowie soziales und ökologisches Handeln. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler als Verbraucher, Wirtschaftsbürger sowie als zukünftige Fach- und Führungskräfte darauf vorzubereiten, ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortlich zu handeln.

E-Mail: jubi@vuservice.de
Internet: www.jubi-shop.de

Stiftung Jugend und Bildung - Dezember 2013

Einkaufstrend „Bio“

Was Verbraucher über Bio-Produkte wissen sollten

Unterrichtsthema: Bio-Produkte - Arbeitsblatt: Einkaufstrend "Bio"


Bio hier, Bio da, Bio überall?! In den Supermarktregalen sind Bio-Produkte auf dem Vormarsch. Immer mehr konventionelle Lebensmittel machen für biologisch bzw. ökologisch produzierte Waren Platz. Aufgrund der Überzeugung, dass Bio-Produkte in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht wertvoller sind als herkömmliche Lebensmittel, sind gerade junge Menschen bereit mehr Geld auszugeben. Doch wer garantiert das? Und woran erkennt man echte Bio-Produkte? Damit Verbraucher den Produkten und Herstellern vertrauen können, benötigen sie nachprüfbare und objektive Informationen und eine transparente Zertifizierung.

 

Das Arbeitsblatt Einkaufstrend Bio-Produkte ? Worauf Verbraucher achten sollen stellt anhand ausgewählten Quellenmaterials unterschiedliche Zertifizierungen von Öko-Produkten vor. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Vor- und Nachteilen ökologisch produzierter Produkte auseinander und grenzen die in Deutschland verbreiteten Bio-Siegel voneinander ab. Ebenso untersuchen die Lernenden die Möglichkeiten der ökologisch produzierenden Unternehmen, für eine glaubwürdige und nachprüfbare Verbraucherinformation zu sorgen und das Vertrauen in Bio-Produkte zu stärken.

 

Die Arbeitsaufträge sind methodisch abwechslungsreich und mit Blick auf das Abitur, unter Anwendung von Operatoren, auf drei verbindlichen Anforderungsebenen aufbereitet.

 

Das Medienpaket MitVerantwortung
Das Medienpaket MitVerantwortung der Stiftung Jugend und Bildung wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert. Inhaltlich und methodisch setzt es sich mit dem Thema der freiwilligen gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (CSR) auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Komplexe Nachhaltigkeit, freiwillige gesellschaftliche Verantwortung sowie soziales und ökologisches Handeln. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler als Verbraucher, Wirtschaftsbürger sowie als zukünftige Fach- und Führungskräfte darauf vorzubereiten, ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortlich zu handeln.

E-Mail: jubi@vuservice.de
Internet: www.jubi-shop.de

Stiftung Jugend und Bildung - November 2013

Juni 2012: MitVerantwortung – sozial und ökologisch handeln; Kostenloses Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

 

Arbeitsblatt Wie informieren sich Verbraucher über CSR-Aktivitäten?
Thema: Wie informieren sich Verbraucher über CSR-Aktivitäten?

 

Das Arbeitsblatt „Wie informieren sich Verbraucher über CSR-Aktivitäten?“ stellt anhand ausgewählter Quellen verschiedene Institutionen vor, bei denen sich Verbraucher über CSR-Aktivitäten informieren können und zeigt auf, warum Konsumenten beim Kauf von Produkten heute auf eine ökologisch nachhaltige und sozial verträgliche Produktion achten.

weiter

Mai 2012: MitVerantwortung – sozial und ökologisch handeln; Kostenloses Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

 

Arbeitsblatt Nachhaltiger Konsum und die Macht der Verbraucher: „Die KiK-Story“
Thema: Nachhaltiger Konsum und die Macht der Verbraucher: „Die KiK-Story“

 

Das Arbeitsblatt „Nachhaltiger Konsum und die Macht der Verbraucher“ beschreibt am Beispiel der „KiK-Story“, welche Folgen offengelegte Missstände im Bereich CSR für Unternehmen haben können, wenn negatives Image sich auf das Konsumverhalten der Verbraucher auswirkt.

weiter
April 2012: MitVerantwortung – sozial und ökologisch handeln; Kostenloses Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

Arbeitsblatt CSR-Berichterstattung von Unternehmen
Thema: CSR-Berichterstattung von Unternehmen


Das Arbeitsblatt "CSR-Berichterstattung von Unternehmen" beschreibt am Beispiel eines Auszugs aus dem Nachhaltigkeitsbericht des deutschen Automobilherstellers „BMW“, wie Unternehmen ihr Engagement in Richtung Öffentlichkeit publizieren. weiter
März 2012: MitVerantwortung – sozial und ökologisch handeln; Kostenloses Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

Arbeitsblatt CSR als Grundprinzip unternehmerischen Handelns
Thema: CSR als Grundprinzip unternehmerischen Handelns


Das Arbeitsblatt „CSR als Grundprinzip unternehmerischen Handelns“ beschreibt am Beispiel des deutschen Outdoor-Ausrüsters „Vaude“, wie Prinzipien ökologisch und sozial verträglichen Wirtschaftens von Unternehmen eingesetzt werden, um ein positives Markenimage zu fördern. weiter
Februar 2012: MitVerantwortung – sozial und ökologisch handeln; Kostenloses Arbeitsblatt für die Sekundarstufe II

Arbeitsblatt Verantwortung und Macht der Verbraucher
Thema: Corporate Consumer Responsibility – Verantwortung und Macht der Verbraucher


Das Arbeitsblatt „Corporate Consumer Responsibility – Verantwortung und Macht der Verbraucher“ zeigt am Beispiel der Greenpeace-Kampagne gegen den Weltkonzern Nestlé, wie Unternehmenspraktiken zunehmend einem öffentlichen Diskurs unterworfen werden, die für den Verbraucher neue Handlungsmöglichkeiten schaffen. weiter

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Das Projekt

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Lehrermappe 2012

Die Lehrermappe "MitVerantwortung 2012" für die Sekundarstufe II kann kostenlos bestellt, bequem als PDF-Datei heruntergeladen oder als E-Book eingesehen werden.

Lehrermappe 2010

Die Lehrermappe "MitVerantwortung 2010" für die Berufsschule kann kostenlos bestellt, bequem als PDF-Datei heruntergeladen oder als E-Book eingesehen werden.

Materialsammlung

Die Online-Materialsammlung "MitVerantwortung" für die Sekundar- stufen I und II kann kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen oder als E-Book eingesehen werden.

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